Spielberichte

  • Fußballer/ -innen gesucht!
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  • Jörg Fiebig bleibt in der „sportlichen Heimat“

    Jörg Fiebig geht in sein zweites Jahr beim Fußball-Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz. Der 47-Jährige hat seine Mannschaft nach Personalproblemen zu Saisonbeginn im Mittelfeld stabilisiert.

    WA: Was hat den Ausschlag gegeben für ein zweites Jahr in Lohauserholz?

    Jörg Fiebig: Ich bin zwar gebürtiger Herringer, seit mittlerweile zwölf oder 13 Jahren aber hier im Verein. Das ist meine sportliche Heimat geworden. Es macht mir sehr viel Spaß mit der Mannschaft.

    WA: Aus den letzten vier Meisterschaftsspielen vor der Winterpause hat das Team zehn Punkte gesammelt. Was wäre möglich gewesen, wenn zu Saisonbeginn nicht einige Leistungsträger ausgefallen wären?

    Fiebig: Hätten wir drei bis fünf Punkte mehr auf dem Konto, würde es passen. Wir sind ja gar nicht schlecht gestartet. Ab dem dritten Spieltag zog sich das aber durch mit den Verletzungen. Es gab dann diese Phase von acht sieglosen Spielen. Die vielen Unentschieden, das zerrt an den Nerven. Wir haben nur ein Spiel mehr verloren als der Tabellenführer.

    WA: Das Polster auf die Abstiegsränge beträgt zehn Zähler. Welche Ziele haben Sie sich für die Rückrunde gesteckt?

    Fiebig: Einige Mannschaften unter uns haben aber auch noch Nachholspiele. Ganz sicher dürfen wir uns noch nicht fühlen. Ziel ist es allerdings, mehr Punkte zu holen als in der Hinrunde. Schaffen wir das, haben wir mit dem Tabellenkeller nichts zu tun. Ich glaube, das ist realistisch. Viele Verletzte kehren zurück, der Konkurrenzkampf wird größer und die Mechanismen greifen.

    WA: Der Verein legt großen Wert darauf, junge Spieler ins Team einzubauen. Ist im Sommer eine weitere Verjüngung des Kaders zu erwarten?

    Fiebig: Man sollte auch erfahrene Spieler im Kader haben. Punktuell kann es aber sicher passieren, dass wir weitere jüngere Akteure einbauen. Wir haben da ja zum Beispiel mit Pascal Bay in dieser Saison tolle Erfahrungen gemacht. Junge, hungrige Spieler sind herzlich willkommen. Unsere Philosophie ist es, die Jungs langfristig an den Verein zu binden. Das kenne ich aus meiner eigenen Erfahrung in Herringen. Wächst man zusammen, holt man auch über die Kameradschaft Punkte.

    WA: Der aktuelle A-Jugend-Coach Torsten Skerra wird in der kommenden Saison das Trainerteam unterstützen. Was erhoffen Sie sich von der Verstärkung?

    Fiebig: Torsten ist einer meiner besten Freunde. Wir haben 1978 zusammen in Herringen mit dem Fußball angefangen. Torsten hat den B-Schein und die Qualifikation zum A-Schein, hat Lehrgänge mit Sebastian Kehl, Christoph Metzelder und Patrick Owomoyela besucht. Fachlich ist Torsten richtig gut. Davon werden die Jungs, aber auch ich profitieren. Zumal wir sicherlich A-Junioren in den Kader einbauen werden, die dann schon einen Ansprechpartner haben, den sie kennen.

    WA: Werden Torsten Skerra und Sie gleichberechtigt sein?

    Fiebig: Ja, wir agieren auf Augenhöhe. Und das finde ich gut so. Denn mit mir und Torsten passt es einfach zusammen.

    Quelle: Online-Artikel vom Westfälischen Anzeiger

18.10.15 

TuS Germania Lohauserholz – TuS Wiescherhöfen 0:2

Wiescherhöfen stürmt die Hölzken-Festung

  • Nach knapp einem Jahr hat der TuS Germania Lohauserholz-Daberg mal wieder ein Spiel in der Staffel 7 verloren. Ausgerechnet Lokalrivale Wiescherhöfen fügte der Scheffler-Elf die erste Niederlage nach 28 ungeschlagenen Spielen bei. Hölzken lieferte eine schwache erste Halbzeit ab und Wiescherhöfen ging durch Tore von Degelmann und Budde in Front. Im zweiten Abschnitt ließen sich die Gäste den 2:0-Erfolg nicht mehr aus der Hand nehmen.
    Hölzken findet nicht ins Spiel ++ Degelmann und Budde treffen für Wiescherhöfen

    In der ersten Halbzeit hat uns alles gefehlt. Mit einer Leistung wie vor der Pause gewinnst du kein Spiel in der Bezirksliga.

    Hölzken-Trainer Michael Scheffler

    Wiescherhöfen agierte aus einer kompakten Defensive heraus und ging mit viel Laufeinsatz ans Werk. Doch in der ersten Hälfte musste die Degelmann-Elf die Festung Hahnenbach gar nicht stürmen, die Heimelf hielt fast bereitwillig die Tür auf. Lohauserholz mit großen Problemen ins Spiel zu finden und Wiescherhöfen wärmte sich mit zwei Halbchancen auf, bevor die erste Großchance direkt im Tor der Heimelf einschlug. Gästekeeper Marco Behrend baute über Jan-Christoph Behnke das Spiel auf, der Andre Budde bediente. Der Stürmer brach auf der Außenbahn durch, legte zurück und der heranstürmende Dominik Degelmann schoss das Leder zum 1:0 ins Netz. Auch nach dem Rückstand wollte die Hölzken-Offensive nicht auf Go schalten und so legte ein leidenschaftliches Wiescherhöfen nach. Einem Hübert-Einwurf zurück zum eigenen Keeper fehlte es etwas an Länge, Andre Budde ahnte die Situation, spritzte dazwischen und beförderte den Ball über Klemmer hinweg ins Tor. Anschließend fehlten bei einem Steinke-Versuch einige Zentimeter. Degelmann setzte einen Flachschuss neben den Kasten.

    Hölzken mit mehr Einsatz, aber wenigen Torchancen ++ Wiescherhöfen verteidigt konzentriert

    Wir waren von Beginn an heiß und haben endlich mal unsere erste Großchance direkt genutzt. Der Sieg geht völlig in Ordnung heute.

    Wiescherhöfens Co-Trainer Frank Degelmann

    Im zweiten Abschnitt zeigte sich Hölzken in Sachen Einstellung und Kampf deutlich verbessert, allerdings stoppte die Rote Karte für Daniel Riemer kurz nach Wiederbeginn das Projekt Anschlusstreffer. Wiescherhöfen behielt die Galligkeit aus dem ersten Durchgang bei und hatte gerade defensiv die Sache weitestgehend im Griff. Mitte der zweiten Halbzeit konnte Hulboj einen hohen Ball über die Linie drücken, doch der Schiedsrichter verweigerte dem Treffer wegen Abseits die Anerkennung. Scheffler beorderte nun alle Langen im Team ins gegnerische Angriffsdrittel, doch auch mit den hohen Bällen wollte es bei Lohauserholz nicht so recht klappen. Hulboj mal mit einem Versuch, doch das Tor von Behrend geriet nicht mehr wirklich in Gefahr. Dagegen verpassten es die Gäste, frühzeitig mit ihren Kontern den Haken hinter die Partie zu setzen. Budde fehlte nach einem schnellen Angriff der letzte Schritt, ein 5 gegen 2 Überzahlspiel konnte Wiescherhöfens Offensive nicht erfolgreich zu Ende spielen. So blieb es beim 2:0.

    Ausblick
    Mit der ersten Saisonniederlage rutscht TuS Germania Lohauserholz-Daberg auf den vierten Platz in der Tabelle ab. Nächste Woche geht es für die Scheffler-Elf zum Spitzenreiter Beckum. TuS 1910 Wiescherhöfen hält sich durch den Sieg weiter vom Tabellenkeller fern. Am Sonntag wartet das nächste Derby gegen den Vorletzten Heessen.

    18.10.15 Der SV Lippstadt 08 II –  TuS Germania Lohauserholz-Daberg 0:6

    Der SV Lippstadt 08 II erwischte einen rabenschwarzen Tag und verteilte großzügig Geschenke, welche TuS Germania Lohauserholz-Daberg dankend annahm. Bereits zur Pause führte Hölzken mit 6:0. In der zweiten Hälfte packte die Scheffler-Elf noch drei Tore drauf und fuhr mit einem 9:0-Sieg Richtung Hamm zurück. Lippstadt dagegen muss sich auf ungemütliche Herbstwochen einstellen.
    Hölzken furios ++ Lippstadt verteilt fleißig Geschenke

    Das hatte heute etwas von Weihnachten, so wie wir Geschenke verteilt haben.

    Lippstadts Trainer Jörg Pekruhl

    Das Duell startete mit einem echten Paukenschlag! Keine zwei Minuten waren gespielt, da verlängerte Hilse einen langen Ball, ein Lippstädter Verteidiger säbelte unglücklich über das Spielgerät und Julian Kropp hatte freistehend wenig Mühe einzuschieben. Lippstadt zeigte sich weiter großzügig. Singh brachte mit einem missglückten Rückpass Timo Hilse ins Spiel, der ohne Mühe diese unfreiwillige Vorarbeit zum 2:0 verwertete. Trotz Schlamassel-Start versuchte die Pekruhl-Elf eine Antwort zu finden. Diasonama verfehlte mit einem Versuch das Tor knapp. Singh hatte plötzlich freie Fahrt Richtung Gästetor, scheiterte aber am gut reagierenden Klemmer. Die Lippstädter Defensive glich aber weiter einem Abenteuerland und Lohauserholz-Daberg tobte sich kräftig aus. Uzungelis trat eine Ecke, Hulboj übergab am langen Pfosten per Kopf zum kurzen, wo Daniel Riemer das Leder über die Linie drückte. Hölzken hatte sich nun ans Toreschießen gewöhnt und dachte gar nicht daran, aufzuhören. In der 35. Spielminute packte Timo Hilse seinen zweiten Treffer aus, bevor Mahmud Ali Mahdy das Leder unglücklich ins eigene Netz beförderte. Kurz vor dem Pausenpfiff machte Daniel Riemer das halbe Dutzend voll.

    Lohauserholz-Daberg bleibt auf dem Gaspedal ++ Joker Adas trifft doppelt

    Wir haben heute richtig gut gespielt und auch in der zweiten Hälfte unser Spiel weiter konsequent durchgezogen.

    Hölzkens Trainer Michael Scheffler

    In der zweiten Hälfte war Lippstadt um Schadensbegrenzung bemüht, doch der eingewechselte Serkan Adas hatte andere Pläne. Sieben Minuten nach seiner Einwechslung erhöhte der Joker auf 7:0. Die einzige gute Nachricht für nun hilflose Lippstädter lautete an diesem Nachmittag: Lohauserholz-Daberg netzte seine Möglichkeiten im zweiten Abschnitt nicht mehr so effektiv ein wie noch vor der Pause. So ließen die Scheffler-Jungs einige Chancen ungenutzt liegen und jubelten aber trotzdem noch zweimal. Zunächst erzielte Timo Hilse in der 69. Spielminute mit seinem dritten Treffer des Tages das 8:0. Der emsige Serkan Adas setzte kurz vor Schluss mit dem 9:0 den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie.

    Fazit
    Lippstadts Defensive leistete sich einige grobe Fehler, die Lohauserholz eiskalt bestrafte. Und wenn Hilse, Riemer und Co. einmal Fahrt aufgenommen haben, sind sie kaum mehr zu stoppen. So polierte der Tabellendritte sein Torverhältnis gründlich auf und rückte dank des Unentschiedens von Bockum-Hövel in Wiescherhöfen wieder auf einen Punkt an Tabellenplatz zwei heran. Lippstadt muss dieses Spiel nun schleunigst vergessen. Schließlich steht nächste Woche ein ganz wichtiges Duell gegen Schlusslicht Heessen an.
  •  Ouelle: Bericht   Fanreport
    Michael Strothoff – Redakteur

     

     

 

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